-
Geb. 21. 5. 1954 in Wien
-
nach der Matura Absolvierung der Pädagogischen Akademie (1974) mit anschließender Lehrertätigkeit an verschiedenen Wiener Volks- und Hauptschulen.
Besonderes Interesse galt seit jeher der künstlerischen Tätigkeit und Kreativitätsförderung von Kindern, auch in Bereichen der Maltherapie. Gleichzeitig Studium der Publizistik- und Theaterwissenschaften an der Philosophischen Fakultät in Wien.
1993 Promotion und Beendigung der Lehrertätigkeit. 1994 journalistische Tätigkeit im Kulturteil der Wiener Zeitung und autoditaktische Arbeit als freischaffende Malerin. Ihr Künstler-spektrum zeigt sich durch verschiedenste Auftragsmalereien in Öl- und Acryl-technik; Grafik- und Labeldesign, Auslagengestaltungen, Portraitmalereien, sowie bei etlichen Ausstellungen.
Kunst ist für die Malerin kein fotografisches Abbild der Natur, sondern Ausdruck von Emotionen, Farben und Formen. Ihre kreative Ausdruckskraft fußt zunächst in einem formalen Konzept, das seine Starrheit während der Arbeit auf der Leinwand verliert. Farben verschmelzen, Gefühle verschmelzen. Alles fließt und wird zu einem Ganzen. Ihre Bilder haben die Aufgabe, beim Betrachter Gefühle zu wecken und zuzulassen. Liebe, Zärtlichkeit und Zuversicht fanden ihren Ausdruck im Herzsymbol, denn der Künstlerin ist es ein wesentliches Anliegen, einer gefühlskalten Welt entgegenzuwirken. Exemplarisch dafür steht die Schaffensperiode „Herzzyklus“ (1996/97).
Jahre
Künstlerische Tätigkeit
…und noch viele Jahre mehr!
ab 1997
Die nächste Phase (1997/98) der großflächigeren, abstrakten Schöpfungen wirken auf den Betrachter zunächst unbeschwert, aber zwingen sehr bald zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Bild.
Die Energie des Gemalten wird sichtbar durch Pinselstrich, Vertreibungen, Spachteltechniken und Spritzschüttungen, teilweise verstärkt durch Collageeffekte und Modellierarbeiten. Dies ermöglicht um so mehr die vorerst unbemerkten Dimensionen von Kraft, Kreativität und Sinnlichkeit zu entdecken, die sich hinter der vermeintlichen Zufälligkeit des Abstrakten verbergen. Fröhlich entwickelt in scheinbar zwanglos wirkenden abstrakten Bildern emotionale Beziehungen mit tiefgehender Aussagekraft, die hintergründig sensibilisieren.
Im Frühjahr 1999 präsentierte die Künstlerin bei einer Vernissage im Weingut Lunzer (Gols, Burgenland) impressionistisch anmutende Landschaftsbilder in Acryltechnik. Stimmungen, hervorgerufen durch Licht- und Schattenspiel, sowie bewußt gesetzte Farbakzente, standen auch hier im Vordergrund.
Den abstrakten Bildschöpfungen im Salon Tampier (November 1999) hingegen liegt häufig eine Mandalasymbolik zugrunde, die auf wiederkehrende Lebensphasen und Rhythmen verweist. Bei dieser Ausstellung las Renate Fröhlich erstmals eigene Gedichte und lyrische Texte, die vertieften Zugang zu ihren Werken ermöglichten. Ein junger Designer entwarf passend zu den Bildern farblich abgestimmte Abendkleider, die von Models gemeinsam mit den lyrischen Texten als Gesamtkunstwerk präsentiert wurden.
Eine Ausstellung in der Galerie Syndikat (auch 1999) offerierte hauptsächlich Emotionsbilder in Blumensujet.
Werke
und Schöpfungen
…und noch viele viele mehr!
ab 2001
Im Mai 2001 zeigte die Künstlerin bei Karin Kecht erstmals kleine quadratische Bildformate mit kalligraphischen Elementen.
Die farbenfrohen Werke sind als Liebeserklärung oder Aufmerksamkeit für einen geschätzten Mitmenschen gedacht.
Geschenkbilder, welche Augenblicke unvergesslich werden lassen.
Sammelobjekte mit Herz für jeden Anlass.
In der Gastwirtschaft Nells präsentiert die Künstlerin zum einen eine Retrospektive ihres Schaffens und zum anderen eine Vielzahl neuer Geschenkbildunikate. Diese „Originale zum Sammeln“ stellen für die Künstlerin eine Möglichkeit dar, Freude zu vermitteln und Kunst zu erschwinglichen Preisen auch als Sammelobjekt oder einmaliges Geschenk darstellen zu dürfen.
Denn dies empfindet Fröhlich überhaupt als den wichtigsten Akt ihres Schaffens – vor allem in der heutigen Zeit – positive und liebevolle Lichtpunkte zu kreieren und damit lebensbejahende Energien freizusetzen. Beim Schaffensprozess verlässt sich Fröhlich ausschließlich auf die ihr innewohnende Intuition, welche sie als Geschenk ihres Lebens bezeichnet.